Wie Mobbing-Opfer das Spiel gewinnen

Oder ein kleiner Tipp für alle, die von Mobbing betroffen sind

Ich hatte gerade wieder privat so eine nette Geschichte zu laufen. Da lachte ich mich einfach nur schlapp. Menschen, die frech und (!) kreativ sind, bleiben halt spannend. Weil sie nicht der eintönigen Masse entsprechen. Weil sie anders sind. Weil sie den berechenbaren Durchschnitt von den Rändern aus betrachten. Und so häufig auf Lösungen und Ideen stoßen, die den schnelllebigen Normalverbraucher zur synaptischen Grenzleistung treiben. – Ich fühle mich gebauchpinselt. Einen dicken Kuss zurück.

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Bis vor ein paar Jahren war Mobbing noch ein riesiges Desaster für mich. Heute liebe ich diese Mobbing-Spielchen. Nein, ich bin kein Sadist und auch kein Selbstmord-Attentäter – ich habe nur verstanden, wie gespielt wird. Im Grunde ist es doch wie beim Monopoly: Wer sich ärgert, hat verloren. Sich nicht ärgern zu lassen, ist die Kunst. Und wer alle seine Figuren am schnellsten sicher nach Hause bringt, hat gewonnen. Mobbing ist kein Spiel, sagen Sie? Richtig, denn im wahren Leben entscheiden Sie, wie oft gespielt wird.    Machen Sie sich dieses Wissen zu nutze!

Sich auf das Mobbing-Spiel richtig vorbereiten

Was Sie brauchen, um sich aus der Opferrolle heraus nach vorne zu spielen: Ruhe, Selbsterkenntnis und ein bisschen Strategie. Üben Sie Stressbewältigung und eignen Sie sich mentale Mechanismen an, um am Ende des Tages (oder sogar schon früher) trotz Allem noch das Leben genießen zu können. Lachen Sie regelmäßig, treiben Sie Sport, versuchen Sie Meditation, schlafen Sie viel und erholen Sie sich in der freien Natur. Ausgedehnte Waldspaziergänge helfen genauso gut wie eine Autofahrt ins Blaue. Entscheidend dabei: Bleiben Sie ruhig und verweilen Sie in der neutralen bis positiven Grundhaltung, die jeder Mensch im Innersten besitzt. Wenn ich heute angegriffen werde, dann meditiere ich zum Beispiel – beobachte, was der Angriff körperlich auslöst, welche Gedanken oder Emotionen auftauchen. Dann versuche ich zu verstehen, was wohl den Angriff des „gegnerischen Mitspielers“ veranlasst hat. Ich beginne, Mitgefühl für ihn zu entwickeln und bin einfach nur noch dankbar.

Verschiedene Mitspieler – verschiedene Spielarten

Obwohl jeder, der Monopoly spielt, nach den Regeln spielen muss, heißt das nicht, dass alle Spieler denselben Regeln folgen. Ganz ähnlich auch beim Mobbing. Es gibt verschiedene „Spielarten“. Dass dies von Ihnen ein individuelles Handeln verlangt, dürfte einleuchten. Sobald Sie zu den fortgeschrittenen Spielern zählen, vertrauen Sie Ihrer Intuition. Bis dahin mag es für Sie hilfreich sein, sich mit den verschiedenen strategischen Spielarten und den dazugehörigen Lösungswegen vertraut zu machen – denn wenn Sie nicht erkennen, was gespielt wird, könnte das schon ungünstig sein.

Ein ehemaliger Unternehmensberater briefte mich zum Beispiel in „Stille Post“ – ein eigentlich wohl nur bei Kindern beliebstes Gesellschaftsspiel, das die fortlaufende Veränderung von Wahrheiten zum Thema hat. Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, was dieses banale Spiel in der Wirtschaftswelt bewirken sollte. Doch siehe da: Der Angreifer hörte irgendwann auf; er verlor das Mobbing-Spiel, weil er plötzlich nicht mehr erkannte, was gespielt wird. Obendrein kassierte er eine Abmahnung.

118845_CA_Weidner_Peperoni_Strategie.inddEine andere Spielart lernte ich bei Professor Jens Weidner kennen: „Die Peperonie- Strategie“, die ein Konglomerat an verschiedenen Ansätzen abdeckt, deren Kern es ist, einfach „scharf“ zu sein. Dazu zählt etwa, bestimmte Gegensätze zum eigenen Nutzen umzukehren – also beispielweise die eigene Wut nicht reaktiv-destruktiv, sondern spontan-konstruktiv einzusetzen. Ich habe Weidner als einen affenstarken Typen kennengelernt, der voller Selbstironie und mit viel Know-how in Sachen „Macht und Entmachtung“ das Publikum begeistert. Wer mit Niveau und Cleverness gewinnen will, kann einiges von ihm lernen.

Den Spielstand richtig einschätzen

Ich habe im Laufe meiner beruflichen Entwicklung und im privaten Leben einiges gelernt. Es mag etwas überspitzt klingen, doch wenn Sie als Opfer das verlorene „Zepter der Macht“ zurückgewinnen wollen, müssen Sie listig sein. Schätzen Sie die Lage also wie folgt ein: Die „Bösen“ sind alle nur gelangweilt, haben oft Familienstress, keinen Spaß mehr im Bett und leben nicht ihre wahre Berufung. Menschen hingegen, die ihren EQ und IQ vollständig ausleben, hören nicht auf Tratschtaschen und haben gar kein Interesse daran, sich leichtfertig über andere auszulassen. Die „Guten“ sind gemütlich und kultiviert – aus Sicht der „Bösen“ ist das viel zu langweilig. Werden Sie nun also gemobbt, dann spielen Sie am besten mit! Fühlen Sie sich nicht länger als hilfloses Opfer, sondern als heißbegehrter Darsteller mitten auf der Bühne! Der Mobber fordert Sie geradezu dazu auf, das Spielbrett zu betreten. Er liebt Sie!

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Bayern eine Innovation

Übrigens: Wie ich erfahren durfte, hat man das Thema Mobbing an einem Elite-Gymnasium in Bayern wie folgt behandelt. Es ging um einen auffälligen Punk, der sich äußerlich und auch im Verhalten deutlich von den übrigen Schülern unterschied. Doch warum? Diese Frage zu stellen – darauf kommen Menschen nicht, wenn sie sofort nur bewerten, was sie sehen. Ein sehr gut gebriefter Lehrer wusste, wie er die Mobber, die den Punk regelmäßig bepöbelten, wodurch er sich wiederum in seiner Rolle bestätigt sah, zum Schweigen bringen konnte. Die Idee ist so einfach wie genial: Er wies die betreffenden Schüler erfolgreich an, sich einmal in die Lage ihres Opfers zu versetzen. Wie fühlt es sich an, Punk zu sein? Wie ist es, sich von der Masse derart abzuheben? Welche Sehnsüchte oder Wünsche könnte eine solche Person hegen? Die Schüler begannen, ihre jüngeren Gedanken und Vorurteile abzulegen. Sie öffneten ihr Herz. Und sie erkannten, dass es sinnvoll  ist, sich dem Punk friedlich zu nähern – auf Augenhöhe, um mit ihm gemeinsam zu lernen. Denn letztlich wollte er ja nichts anderes, was die übrigen Schüler auch wollten: Glück und Liebe. So wurde das Mobbing-Thema schließlich zu einem kleinen Seminar fürs Leben. Und das Opfer von gestern wurde zum Star von morgen, an den sich noch immer viele Schüler und Lehrer erinnern, wenn sie an die Zeit von damals zurückdenken. Ich habe diese Geschichte von Eltern erfahren, deren Tochter an dem Gymnasium ihren Abschluss machte. Sie waren sichtlich stolz, wie dort gelehrt wurde und auf ihre Tochter, die direkt beteiligt war, sowieso. Wer an diese Schule geht, verändert sich positiv, so hart der Lernprozess manchmal auch sein mag. Achtsamkeit, Respekt, Zusammenhalt und Vertrauen werden dort groß geschrieben. Jeder, der dort lernt, wird am Ende geerdet sein, reif fürs Leben und fit für die Wirtschaft – ob mit oder ohne Abi- Abschluss. Weil jede Entwicklung seinen eigenen Weg und sein eigenes Herz benötig.

An dieser Stelle mein herzliches Dankeschön an das Gymnasium Metten und die mit ihm verbundene Benediktinerabtei, die mich im unternehmerischen Bereich sehr gut unterrichtet haben. „Accipere, accipere, accipere.“ Auch meine Lektion habe ich dort gelernt und bin in meinem menschlichen Anspruch gereift.

13 universelle Spielregeln beim Mobbing:

1. Menschen, die nicht mit Ihnen persönlich sprechen, sondern stattdessen lieber mit anderen über Sie reden, sind verdammt unglücklich. Oft haben sie die gleichen Sorgen wie Sie; um sich selbst nicht bloßzustellen, gehen sie den Weg des geringsten Widerstandes. Finden Sie heraus, welche Sorgen Sie gemeinsam haben.

2. Verbreiten Sie Geschichten über sich selbst, die skrupellos erfunden sind. Nein, Sie sollen nicht lügen. Hin und wieder genügt es schon, eine Frage unzureichend zu beantworten. Oder stellen Sie sich vor, Sie hätten die Frage gerade falsch verstanden – dann antworten Sie auf die falsche Frage. So entstehen automatisch falsche Wahrheiten. Beobachten Sie anschließend Ihren „gegnerischen Spieler“. Kann er noch mit Ihnen mithalten?

3. Schulen Sie sich in der mentalen, aber auch realen Beobachtung. Wer fragt Sie nach Ihrer wahren Geschichte? Wer hegt also Sympathie für Sie? Welche Schwächen haben Sie an sich selbst noch nicht erkannt? Welche Fettnäpfchen hält Ihr „gegenerischer Spieler“ noch weiter für Sie bereit?

4. Entsorgen Sie den alten Müll, der Sie lähmt – rechnen Sie mit Angstmustern und alten Angewohnheiten der eigenen oder fremden Erziehung ab, wenn Sie merken, dass sie Sie blockieren. Das Leben ist ein Fluss – handeln Sie danach. Besuchen Sie Weiterbildungskurse für Persönlichkeitsentwicklung oder gehen Sie mal zu einem guten Coach, Psychologen oder Psychiater. Gemeinschaftlich finden Sie den Weg ins Ziel der Gewinner.

5. Stellen Sie selbst neue Spielregeln auf, nach denen gespielt wird, ohne dass die anderen davon Kenntnis haben. Und reden Sie viel mit Freunden oder den „Guten“ im Spiel. Vielleicht steckt ja sogar ein Mediator in Ihnen oder ein Diplomat, der getestet werden will.

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6. Pflegen Sie Ihre Schönheit. Bitte nicht im Stress der „billigen Schönheiten“, sondern von innen heraus. Pflegen Sie die Schönheit Ihrer Seele. So strahlen Sie mehr und mehr Souveränität und Sexappeal aus, die den Mobber magisch anziehen. (Allein wenn Sie diese Strategie befolgen, könnte es schon sein, dass Sie den „gegnerischen Mitspieler“ mehr und mehr für sich gewinnen; er wird irgendwann auf Ihrer Seite sein, weil er auch ein bisschen Glanz ernten möchte. Doch die Frage, die er Ihnen nach Ihrer Schönheit stellen wird, dürfen Sie dann auch nicht falsch verstehen.)
7. Endgültig geschlagen gibt sich der Mobber und Signalgeber oft erst, wenn Sie seinen Schwachpunkt entdeckt und zur Schau gestellt haben. Öffentlichkeit wirk immer. Als Kind haben Sie „Ich hab Dich“ geschrien und dann laut gelacht. Als Erwachsener können Sie das auch. Manchmal braucht der Mobber eine lustige Provokation, die ihn bodenlos entwaffnet.

8. Bitte merken Sie sich: Ein Mobber will enttarnt werden. Es ist pure Hilflosigkeit, andere zu mobben. Indem er es tut, bittet er Dich, es endlich zu beenden.

9. Ziehen Sie die richtige Konsequenz: Machen Sie aus der Not eine Tugend!

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Gegensätze ziehen sich an – sie können sich zerstören, aber auch ergänzen. Die Balance tariere ich mit meinem Lieblingsautor Christoph Krelle immer wieder neu… Welch spaßiges Spiel!

10. Lächeln und Lachen sind wirklich die beste Medizin! Nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig und sorgen Sie für eine harmonische Grundlage, um gemeinsam miteinander zu lernen, sich zu vertrauen und zu verstehen.

11. Genießen Sie das Spiel. Sie dürfen Chef sein und kreativ werden, selbst wenn Sie kein Chef sind. Im Idealfall lädt er Sie dann ein und feiert Sie mental ab. Und was man in brenzligen Fällen immer gut machen kann: Nett sein ohne Ende…

12. Sollten Sie niederere Arbeiten bekommen als Sie vorher hatten, seien Sie dankbar dafür. Ihr Chef möchte, dass Sie sich ausruhen. In dieser Zeit können Sie gut recherchieren – über den Mobber. Vielleicht liegt Ihr Potenzial aber auch einfach ganz woanders? Reflektieren Sie!

13. Erkennen Sie immer das Positive. Aus allen aufgebauten komischen Situationen durch den Mobber können Sie einen Gewinn ziehen. Treffen Sie Entscheidungen.

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PS: Vielleicht schaffen Sie es am Ende ja doch noch in die Chefetage, wenn Sie das niedrige Spiel-Level beherschen und Ihren Job wirklich lieben. In manchen Konzernen ist Durchsetzung ja wichtig, oder?  Was ist Ihnen Mobbing wert? Wie viel kostet ein sinnloser Mobbing-Prozess? Wenn Sie zu viel Geld verdienen, dann spenden Sie! Vielleicht sollten Sie einfach mal über Ihre Komfortzone steigen.  Gute Jungs ruhen in sich selbst und haben coole Hobbies. Frauen können biestig werden in den Ebenen der höheren Stufen im Geschäftsleben, wie stechende Wespen. Relaxte Frauen kümmern sich nur wenig um Äußerlichkeiten. Sie sind von Natur aus schön. Erfolg macht schön.  Menschen, die ausgehungert sind, nach Liebe suchen, werden aggressiv. Im Grunde kennen wir das doch alle auch noch aus der Schule. Liebe kann man sich nur selbst geben. Wer sich selbst liebt, gute Hobbies hat, ruht in sich selbst. Man ist in sich erfüllt und satt in der Seele. Der Mensch braucht wenig zum Glücklichsein. Sei einfach nur Du. Du darfst anders sein. Du darfst sein. Achte jeden anderen Menschen. Ich bin ok und Du bist ok – alle sind wie alle.

Als letzte Zugabe: Jeder zieht nur das in sein Leben, das er zur eigenen Entwicklung benötigt. Unsere Spiegelneuronen sind genial. Vertrauen Sie, dass Sie die Kraft haben, jeder noch so schwierigen Situation gewachsen zu sein. Jeder Tag ist nur für Sie bestimmt. Genießen Sie es. Color your live and paint your word.

Ihre Beatrice Schuberth


Eine Tagesmeditation bei schlechtem Wetter:

Es ist ja nicht jedem gegeben, stundenlang im Schneidersitz auf dem Boden zu sitzen und
„ommmmmmmmmm“ von sich zu geben. Stattdessen können Sie auch den Regen für eine kleine Meditation nutzen. Machen Sie es sich zu Hause gemütlich, mit schöner für Sie passender ruhiger Musik, vielleicht zünden Sie auch eine Kerze oder Räucherstäbchen an. Legen Sie sich entspannt hin und stellen Sie sich vor, wie der Regen alles abspült, was Sie belastet. Sie brauchen also gar nicht nach Draußen ins kalte Nass; Sie visualisieren sich den Regen einfach Drinnen vor Ihrem inneren Auge; Sie versuchen seine Tropfen zu spüren, nehmen ihn als angenehm kühl oder lieblich warm wahr und genießen dabei seine reinigende Eigenschaft.

rain-2761768_640Ärger und Stress, Wut, Schmerz und Angst – alles wird vom Regen weggespült, gereinigt. Und wenn Sie dann das Gefühl haben, dass die Sonne wieder scheint, sind Sie frei von allem Negativen. Lauschen Sie anschließend der Musik noch eine Weile und lassen Sie alle Gedanken kommen und gehen. Wie eine Dusche, einfach alles abspülen.

Optional – für alle, die die Natur live erleben wollen – können Sie sich auch ein Blatt Papier nehmen und alle negativen Gedanken und Sorgen, die Sie derzeit beschäftigen, daraufschreiben. Nach der Meditation und wenn der Regen in der Realität aufgehört hat, vergraben Sie es Draußen an einem Ort Ihrer Wahl – dort, wo es sich für Sie anbietet, und die weich gewordene Erde es für Sie ermöglicht. Tun Sie dies mit dem Gedanken, dass alle negativen Energien, von denen Sie sich schon in der Meditation gelöst haben, nun wahrhaftig in die Erde abfließen – wie Regentropfen schwimmen sie in die Tiefe, manifestieren Sie, dass alte negative Gedanken gehen dürfen und etwas Neues erblühen darf, so wie zum Beispiel aus einer zierlichen Buchecker eine kräftige Buche wird.

 

 

 

 

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