Nächster Karriere-Stepp: Dem Gefühl vertrauen, einen Bogen bauen

Er ist ein guter Freund, erfolgreicher Berater und langjähriger Geschäftsführer. Er hat das Projekt „Auto 5000“ der VW AG mit aufgebaut, als Berufsschullehrer im Bereich Metall gearbeitet und das Qualitätsmanagement für einen Bildungsträger übernommen. Obwohl er beruflich so viel erreichte – oder vielleicht auch gerade deshalb –, begann er vor drei Jahren, sich nur noch auf eine Sache zu konzentrieren: das Hier und Jetzt. Dazu ging er in kein Kloster, wurde kein Buddhist und auch kein Mönch. Roger Lange folgte einer Eingebung, die ihm eines Nachts kam. Er durchsuchte das Internet und fand, wonach er suchte: eine Anleitung zum Bogenbauen.

Dieses Phänomen einer spontanen plötzlichen Eingebung erinnert mich an einen Musikdozenten aus Hamburg. Wochenlang versuchte er ein uraltes Instrument, von dem es weltweit nur noch drei oder vier Stück gab, zu spielen. Dabei ging er so behutsam vor, als wollte er seine Geliebte verführen. Fast gab er in seiner Perfektion das Instrument schon auf. Die Zeit war noch nicht reif. Später fand er den Weg, wie er das Instrument spielen konnte – über Nacht, nachdem er das Instrument beiseite gepackt hatte, er mental schon aufgab und die Müdigkeit ihn in den Schlaf zwang, erhielt er plötzlich die intuitive Eingebung. Er konnte den Termin bei der Philharmonie in Berlin bestätigen und seinen Auftritt ruhigen Gewissens antreten. So erwies sich dieses alte Instrument als seine wichtigste Liebeserklärung neben Frau und Kindern. Welchen positiven Effekt dies übrigens hatte, das erfahren Sie ein anderes Mal … Damals begegnete ich diesem Musiker im Zug. Wir waren beide absolut mit uns selbst beschäftigt – er mit Noten, ich mit einem Buch. Mit einem Mal, nachdem er den Titel des Werks, das ich in Händen hielt, sah, begann er ein Gespräch. Ich sagte nur: „Es funktioniert. Mit Glauben hat es nichts zu tun.“ – „Wie ich mit meinen Studenten arbeite, ist ebenso umstritten, aber in der Musik braucht es Feingefühl. Im  Mittelalter wäre ich dafür verbrannt  worden“, lachte er selbstironisch und ich mit ihm mit. Wir waren voneinander begeistert. Leider verliefen unsere Wege im Sand, obwohl wir uns gegenseitig eingeladen und Adressen ausgetauscht hatten. Ein Autogramm zum Abschied der berühmten Persönlichkeit lehnte ich höflich ab – wollte die Begegnung privat im Herzen behalten.

Einen Stock zum Fliegen bringen

Roger Lange, kein Musiker, aber auch ein sehr spiritueller, feinfühliger Mensch. Er lief mir bei der Arbeit mit CQM und anderen energetischen Methoden über den Weg. Wir waren für einen Klienten in Berlin als Back-ups tätig. Einen direkten Kontakt hatten wir dabei nicht. Wir lernten uns erst später richtig kennen. Er lebte damals in Wolfsburg, arbeitete von dort aus, und ich damals in Schwerin. Seine größte menschliche Qualität ist sicherlich die Ruhe, die er ausstrahlt – egal in welcher Situation. Als seine spirituelle Besonderheit habe ich die Glückskugeln erlebt, die er mental wirft, wenn es einem nicht so gut geht oder um Krisen zu dämpfen. Jedes Mal, wenn er das bisher tat, musste ich schallend lachen. Mittlerweile kenne ich ihn seit acht Jahren. Er ist zu einem guten Freund geworden, der sehr verlässlich und alles andere als alltäglich ist. Ja, ich glaube, er ist bei sich angekommen und unglaublich gemütlich als Mensch. _mg_6339-2

„Ich wollte mal etwas anderes ausprobieren“, erzählt Roger mir bei einem Besuch in Norderstedt. Neben ihm sitzt seine heutige Lebensgefährtin Conny Enß. Gemeinsam wollen sie ein Unternehmen für den Bogensport in Hamburg eröffnen. „Einen Stock dazu zu bringen, dass er fliegt, ist unheimlich faszinierend“, schmunzelt der geborene Remscheider. Seinen ersten Bogen baute er nach einer Anleitung aus dem Internet. Die Konstruktion funktionierte erstaunlich gut, sodass er schnell beschloss, sich noch näher damit zu beschäftigen. Er besuchte die Youksakka Bow- & Fun-Company auf Sylt, wo er sich zwei Jahre lang zum Bogenbauer und Bogenschießtrainer ausbilden ließ. Der Bogensport im Freien ist ein Saisongeschäft. So verbrachte er die Sommerzeit in einem Wohnwagen auf Sylt und den Winter in Hamburg im kuscheligen Eigenheim. Neben ihrem Hautberuf als Soziologin passte sich Lebensgefährtin Conny schnell Rogers neuen Wegen an. Sie ist vom Bogensport genauso begeistert wie er. Spätestens seit sie die leuchtenen Augen der Kinder ins Herz schloss, kann sie von den positiven Effekten des Bogenschießens nur noch schwärmen._mg_6260-2

Im Konzept von Roger Lange und Conny Enß geht es um mehr als nur den Bogensport. „Wir wollen Achtsamkeit, Entspannung, Ruhe, Spaß und Abenteuergeist in die Stadt bringen“, erklärt Roger. „Wenn die Menschen einen Ausgleich zum hektischen Großstadtalltag suchen, sich herunterfahren und die Gedanken loslassen wollen, dann kommen sie zum Bogensport.“ „Das Besondere ist“, ergänzt Conny, „dass es eigentlich für jeden etwas ist. Egal ob jemand zu dick, zu dünn, zu klein, zu unsportlich oder sonst was ist, jeder kann es sehr schnell lernen, mitmachen und davon für sich persönlich profitieren.“ Auch Camps, Workshops und gemütliche Lagerfeuerabende wollen die beiden anbieten. Dabei stehen Achtsamkeits- und Meditations-Übungen ebenso auf dem Programm wie Resilienz- und Ausdauer-Trainings.

Ganzheitlicher Ausgleich, Spaß und Abenteuer für Jung wie Alt

Als früherer Manager weiß Roger, wie es ist, von Arbeit überflutet zu sein. Er weiß, wie schwierig es sein kann, unter Druck und hoher Verantwortung die eigene Konzentration aufrechtzuhalten. Den Umgang mit Pfeil und Bogen will er deshalb auch an Führungskräfte und Manager richten, deren Seele sich schon lange nach mehr Ausgeglichenheit und Naturverbundenheit zurücksehnt. „Wer einen Workshop für Soft Skills besucht, sollte gleich noch einen Einführungskurs ins Intuitive Bogenschießen mitbuchen“, sagt Roger überzeugt. Denn die Fähigkeiten, die Führungskräfte und Manager in solchen Seminaren lernen, werden häufig nur auf der kognitiven Ebene vermittelt. Die praktische Erfahrung und Selbstbeherrschung, wie sie aber im Business-Alltag abverlangt wird, bleibt oft unberücksichtigt. „Beim Bogensport ist das anders, hier arbeiten wir von außen nach innen und von innen nach außen.“ Außerdem, so meint der Hypnose-Coach leicht verschmitzt, stecke die Lösung immer in einem selbst. Sie brauche nur freigelegt werden.

Darüber hinaus planen Roger und Conny ein Vater-Sohn-Abenteuerprogramm als Wochenendangebot. Hintergrund: Viele Väter suchen am Wochenende einen privaten Ausgleich – wollen Zeit mit ihren Söhnen verbringen. Doch nicht jede Unternehmung spricht die jungen Männer, die auch lernen wollen, auf eigenen Beinen zu stehen, an. Mit ihrem speziellen Programmangebot werden sowohl die Männer, die gerne das innere Kind für sich wiedererwecken wollen, als auch ihre Söhne, die sich als zukünftige Männer sehen wollen, angesprochen – mit Respekt, Achtsamkeit und Verbundenheit zur Natur.

Bogenbauen als Geschenkgutschein zu Weihnachten

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Als ich vom Gesamtkonzept der beiden hörte, wollte ich natürlich auch selbst einmal herausfinden, wie es sich anfühlt, mit Pfeil und Bogen umzugehen. Nun, was soll ich sagen? Meinetwegen darf es auch bald einen Workshop für Frauen geben … Doch Spaß beiseite, im nächsten Frühjahr baue ich mir meinen ersten eigenen Bogen und nehme Übungsstunden bei Conny und Roger. Vielen Dank, Ihr beiden – für Euch und Eure Ideen!

Übrigens, wer noch ein wundervolles Weihnachtsgeschenk sucht, kann bei den beiden einen Geschenkgutschein fürs Bogenbauen – inklusive einer Einführung ins Intuitive Bogenschießen – erwerben! Die Weihnachstaktion läuft auf Hochtouren!

www.youksakka.eu

Mein Tipp zum Thema Loslassen:

www.evolution-international.com bietet bei einer Veränderung von Außen auch etwas für Innen an: Die Basis-Regneration I bis III zur wirksamen Entschlackung und Regeneration von Darm und Bewegungsapparat:

PS. Alles in der Farbe blau ist verlinkt mit der passenden Internetseite und auch das Produktbild.

 

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4 Gedanken zu “Nächster Karriere-Stepp: Dem Gefühl vertrauen, einen Bogen bauen

    1. Einen wunderschönen guten Abend aus dem Süden.
      Vielen lieben Dank für den Bericht über zwei Menschen, die ich persönlich kennenlernen durfte.
      Roger und Conny sind einzigartige, aussergewöhnliche Persönlichkeiten.
      Die Ruhe und Gelassenheit die Sie ausstrahlen ist sehr selten.
      Es ist schön so einen tollen Bericht zu lesen, der zu 100 % in der Realität gelebt wird.
      Danke dafür.

      Lg von einem guten Bekannten, der sehr gerne auf dem Weg zum Freund von Roger und Conny ist.

      Gefällt 1 Person

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